Sehenswürdigkeiten

 

Brighton ist immer noch als kleines Städtchen an der englischen Küste bekannt, doch bereits im Mittelalter hatte sie 4.000 Einwohner. Auch heute ist Brighton ein lukrativer Reiseort für viele internationale Gäste und ein idealer Ort zum Sprachen lernen. Nicht nur die wunderschöne Lage am Meer, sondern das äußerst vielseitige Angebot an Sehenswürdigkeiten ist lohnenswert. Wer einen High School Aufenthalt England verbringt, sollte einen Ausflug in den Badeort nicht versäumen.

 

Unter den wichtigsten Sehenswürdigkeiten ist auch eine Kirche, deren Wurzeln bis in das Mittelalter reichen. In der Stadt gibt es nicht nur die üblichen Kunstmuseen, sondern auch ein Spielzeugmuseum, ein Angelmuseum und ein naturwissenschaftliches Museum.

 

Das Aquarium in Brighton ist eines der ältesten der Welt und zeigt seinen Besuchern über 150 Arten in 57 Wasserterrains. Das Aquarium ist immer einen Besuch wert. Wer lieber Hunde als Fische mag, kann sich jeden zweiten Abend ein Hunderennen anschauen und sein Taschengeld aufbessern, wenn man denn über 18 ist. Wenn einem diese Aktivitäten nicht ausreichen, eignet sich die schöne Strandpromenade mit ihren Piers für lange Spaziergänge.

 

Natürlich kann man auch einen Ausflug in die Umgebung machen. Wenn man Sehnsucht nach einer Großstadt hat, ist London schnell zu erreichen. Wer lieber die Natur vorzieht, sollte einen Ausflug in die South Downs machen und hier wandern oder Fahrrad fahren. Ein Kombination von Natur und Geschichte findet man in der Nähe von Hastings, wo 1066 das "Battle of Hastings" stattfand. Diese Seite soll dazu dienen Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu verschaffen. So finden Sie bestimmt auch ein Highlight nach Ihrem Geschmack!

 

Royal Pavilion

Veranstaltertipp: Sprachreisen

Kolumbus Sprachreisen bietet Sprachreisen nach England in verschiedenen Städten in England für Erwachsene und Schüler an.

Der Royal Pavilion gehört wohl zu den prachtvollsten, aber auch ungewöhnlichsten Bauwerken des europäischen Kulturkreises. Die Außenfassade und die Türme sind in indischem Stil erbaut worden, der Innenbereich ist mit chinesischen Elementen ausgestattet.

 

Über 35 Jahre dauerten die Umbauten vom einfachen Farmhaus zu einem spektakulären Palast. Bereits 1787 erweiterte Henry Holland das Haus zu einem neo-klassischen Gebäude, damals bekannt unter der Namen "Marine Pavilion". Zwischen den Jahren 1815 und 1822 errichtete Architekt John Nash für den damaligen Prinz Regent den eindrucksvollen Pavillon im heute sichtbaren Stil. Seine Vorbilder waren die Mogulpaläste in Indien. Er fügte in das Bild des Pavillons den Dom und die Minarett ein.

 

Brighton war hierfür als Lage ideal, da die Meeresluft seine Gicht lindern sollte. Außerdem war hier sein heimliches Liebesnest, denn hier traf er sich mit seiner katholischen Frau, die er illegal geheiratet hatte. Eine spannende Mischung aus mysteriöser englischer Geschichte und einer faszinierenden Art der Baukunst!

 

Brighton Marina and Palace Pier (BMPP)

Brighton besitzt zwei Piers für touristische Zwecke: Der Brighton Pier (offiziell Brighton Marina and Palace Pier) wurde im Mai 1899 eröffnet. Der Bau der riesigen Konstruktion aus Holz bis zur Fertigstellung dauerte insgesamt acht Jahre. Im Jahre 1901 wurde der Pavillon im orientalischen Stil und vier Minaretttürmen errichtet, die Raucher-, Speise und Leseräume beherbergten. Außerdem wurde eine große Konzerthalle gebaut, die zwischen 1910 und 1911 zu einem Theater mit Café umgestaltet wurde. Heutzutage ähnelt der Palace Pier eher einem Jahrmarkt mit Karussells, Ständen und Achterbahn.

 

West Pier

Der West Pier wurde bereits 1866 erbaut und bildet somit den ältesten der beiden Piers. Leider wurde seine Renovierung aufgrund von Geldmangel immer wieder verschoben, was dazu führte, dass der Pier am 29. Dezember 2002 teilweise zusammenbrach. Hinzu kam ein Feuer im Frühjahr 2003, welches einen Pavillon nieder brannte. Nach einem heftigen Sturm am 12. Juni 2004 brach der mittlere Teil des Piers völlig in sich zusammen und versank im Meer. Da der West Pier unter Denkmalschutz steht, kann er nicht abgerissen werden. Dennoch ist der alte West Pier in Brighton eine Sehendwürdigkeit, die man nicht missen soll.

 

St. Nicholas Church

Bis ins 11. Jahrhundert reichen die Wurzeln der antiken Kirche in Brighton. Denn bereits im weltbekannten "Domesday Book" von William dem Eroberer aus dem Jahre 1085 wurde die Kirche erwähnt. Die Kirche wurde dem Schutzpatron der Fischer und Seemännern, dem Heiligen Nicholas, gewidmet und befindet sich im Zentrum der Stadt. Die zehn alten Glocken, die meist an Sonntagen geläutet werden, rufen dann die Gemeinde zum Abendmahl. Der Turm der Kirche reicht bis zu Arbeiten der Normannen und wurde aus Steinen aus Sessex gefertigt. Die bezaubernde Chorschranke aus massiver Eiche aus dem Jahre 1480 drückt die vielseitige Geschichte der Kirche aus - ein wirklich lohnenswerter Besuch!

 

 

 

Englisch lernen

Englisch auf Sprachreisen in das Ausland lernen und anwenden.